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MEGA-MESS

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Auch 2014 dürfen wir uns auf einen grandiosen Auftritt unserer Jungs freuen.

Es war einmal in 1996. Frank Scheller wurde für die Abiband unserer Schule als Basser gebucht. Aus Langeweile und um Frank den richtigen Weg zu zeigen fuhr Michael mit ihm zur Probe. Im Musikraum der Schule trafen die beiden das erste Mal auf Guido, einen schlechtgekleideten Typen, der aber ganz gut singen konnte. Da bei der Probe noch nix feststand und noch ein Gitarrist fehlte, sprang Michael trotz seiner bescheidenen Künste mit ein.

Fortan wurde im Keller der Familie Scheller in Langenberg geprobt und reichlich Bier getrunken. Dies lockte auch immer mehr Freunde aus dem Ort an, die sich die anfangs schrecklichen Proben freiwillig antun wollten. Schnell standen 2-3 Songs: Mit 18, Fertig und Back for Good, wunderbar. Es stellte sich schnell heraus, dass der Schlagzeuger der Band schon über seinen Möglichkeiten spiete, sodass dieser kurzerhand gegen den treuen Zuhörer Uwe “Zähl 4? Forthaus ausgetauscht wurde, der damals am Beginn seiner Trommlerkarriere stand. Jetzt konnte es richtig rund gehen und schnell hatte man die Stücke für den Auftritt zusammen und trat vor einem dankbaren Publikum (Schüler, die da sein mussten!) auf.

Weil es den meisten Leuten aus der Abiband Spaß gemacht hatte, wurde weiter geprobt. Als neuer Gitarrist kam der schon nach kurzer Trainingsphase äußerst beschlagene Gitarrist und Freund Dirk Schürjohann zur Band. Zusammen bestritt man auch noch als Abiband der Jahrgänge ..97 (Dirks und Uwes Stufe) und ..98 (Frank und Michael) diverse Konzerte an der Schule und wählte zwischendurch den Namen “Bootsmann” als Ausdruck unseres musikalischen Tuns.

Es wurde ein großes Repertoire an Cover-Songs eingeprobt, die zwar mehr schlecht als recht nachgespielt wurden aber immer mit viel Spaß seitens der Musizierenden. Es folgten weitere Auftritte bei kleineren Festivitäten, zu denen wir Guido nach langen Diskussionen schlussendlich zwingen konnten. Gastauftritte bei Franks “Nebenprojekt” Pontius Pilatus eingeschlossen.

Zwischenzeitlich versuchte man sich sogar mit eigenen Stücken. “Flöhe” wurde mal irgendwann zu Demo-Zwecken für Guido aufgenommen und war lange in irgendwelchen Versenkungen verschwunden.
2001 gings dann auseinander. Guido studierte schon lange in Köln, der Rest der Band hatte seinen Zivildienst abgeleistet und floh in die weite Welt. Dirk versetzte aus für uns bis heute unerfindlichen gründen sein gesamtes Gitarrenequipment bei Ebay und ging fortan anderen Interessen nach. Ab und an wurde aber dennoch geprobt (Weihnachten und Ostern), ab jetzt bei Familie Forthaus. Dabei kam aber nichts segensreiches heraus.

“Wir bringen die Band wieder zusammen!” entwickelte sich zum geflügelten Wort bis Guido auf die Idee kam zu heiraten. Mitte 2005 sollte die Hochzeit stattfinden und wir sollten dort ein paar Songs zum besten geben. Dirk, jetzt in Berlin lebend und immer noch ohne Equipment wollte wegen Zeitmangel nicht mitmachen und so musste ein neuer Gitarrist her. Mit “Lappen” einem Cocktailmixerkollegen von Michael wurden die Bootsmänner schnell fündig. In zwei oder drei Proben wurden spielten 6 Cover-Songs zusammengeschummelt, darunter unsere oben erwähnten Klassiker Mit 18 und Back for Good. Guido hatte sogar auch einmal Zeit um mit uns zu proben und so klappte es auch einigermaßen mit der Performance auf seiner Hochzeit. Bis heute ist er glücklich verheiratet.

Danach war wieder hängen im Schacht. Anfang 2007 kam eine Anfrage für ein Festival im Nachbarort Mastholte. “Getoese in Moese” sollte es heißen und neben uns sollten da noch ein paar andere Bands auftreten, allesamt mit Erfahrung und Können gesegnet. Die Bootsmänner dachten sich, vor ner Menge von bekannten Leuten wird schon nix schiefgehen und nahmen das Angebot an.
Es wurde wieder geprobt. Am Ende standen 20 (!) Songs allererster Güte: Beatsteaks, Rage against the Maschine, Bodycount, Jet, The Cure und viele andere neben den angesprochenen Klassikern. So wurde es auch ein schöner Nachmittag.

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